Wo sind die schönsten Tauchplätze?
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Faszinierend und ein absolutes Muss ist die Südspitze der Insel. Besonders bekannt ist hier Malpique mit den oft fotografierten 39 Kreuzen, einem Unterwasser-Denkmal - aber unser "Hausriff" hat so viel mehr zu bieten. Einige Kilometer weiter sind Las Cabras und der kleine Strand von Los Molinos, und dann gibt es noch flache Tauchgönge mit einen leichten Einstieg am Faro.
An die Westseite La Palmas tauchen wir rund um das Marineschutzgebiet und haben vor allem mit La Bombilla, aber auch mit Puerto Naos zwei abwechslungsreiche Spots. Als besonderes Erlebnis können wir hier auch mit einem Boot zur fischen Lava des Tajogaite oder den Torbögen von Charco Verde fahren. Die Ostküste der Insel bietet mit La Salemera, La Bajita und Los Cancajos einige Spots, die für noch mehr Abwechslung sorgen können. Welche Spots angefahren werden, entscheiden wir je nach Wetter und Laune der Taucher relativ spontan - so können wir euch ganz flexibel immer das zeigen, was gerade am Besten ist. |
Malpique: Kreuze, Turm und Torbogen
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Gerne fotografiert und gerne betaucht ist das berühmte Unterwasser-Denkmal von Malpique, 39 Betonkreuze zur Erinnerung an in wilden Zeiten von Piraten niedergemetzelte Kreuzfahrer.
Die Legende sagt, dass ein Schiff mit Jesuitenmönchen, schwer beladen mit Beute, unterwegs war. Die Piraten fingen sie ab, nahmen die Beute und versenkten das Boot mit allen Mönchen. Bis auf einen: den Koch. Der durfte künftig für sie kochen. Weitaus spektakulärer als die Kreuze von Malpique ist aber das, was der Tauchplatz sonst noch zu bieten hat. Wir können hier am inneren Riff die verschiedensten Muränenarten bewundern, einen mit schwarzen Korallen bewachsenen Turm ansteuern oder durch den Torbogen am Außenriff in die Tiefe stürzen. In der anderen Richtung senkt sich die Landschaft langsamer ab, führt auch zu einem Swim-Through auf etwa 35 Metern und in eine unterhaltsame Landschaft in unterschiedlichen Tiefen. Flacher gelegen sind dann die Steinkreuze und ein wunderschöner Canyon, und vielleicht das Schönste ist die ganz flache Gegend mit sehr viel Fisch und unterhaltsamen Felsformationen, in denen Schnuppertauchen oder auch Deko sehr kurzweilig sind. |
Las Cabras: Traum aus junger Lava
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Für Abwechslung sorgt die kleine Bucht von Las Cabras. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis: Nirgends sonst auf der Insel findet man eine derart ausgebreitete Vulkanlandschaft, in der man sich fast fühlt wie auf dem Mond. Entstanden ist dieses Fleckchen Land und dieser Tauchplatz beim letzten Vulkanausbruch 1971.
Die Bucht bietet bei Flut einen geschützten Einstieg, und sobald man sie verlassen hat, wird es spektakulär. Mehrere Lavazungen ziehen sich hinunter ins tiefe Blau, die Sicht ist meist hervorragend, so dass wir Rochen an uns vorbeiziehen sehen und den Ausblick ins Tiefe geniessen können. Eine der Lavazungen ist ab 35 Metern dicht mit Schwarzen Korallen bewachsen. Das Austauchen auf einer Plattform in etwa 10m Tiefe gestaltet sich durch einen Torbogen und mehrere kleine Höhlen in der Bucht sehr kurzweilig. |
Los Molinos
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Noch kurz vor Las Cabras erreicht man Los Molinos, eine ganz kleine Bucht im Schatten der Windräder. An diesem versteckten Strand kann man einsteigen in ein Tauchgebiet, das die ganze Vielfalt der Insel zeigt. Nach wenigen Metern öffnet sich ein Panoramablick in die Tiefe, und man kann einfach entscheiden, welchen Teil man sich heute anschauen möchte. Irgend eine Überraschung kommt fast immer vorbei. Die Lavaformationen erscheinen hier noch mal spektakulärer als an den andern Spots, vor allem die ausgeprägte Kissenlava mit ihren skurrilen Formationen lädt dazu ein, Figuren herbeizufantasieren.
Leider ist der Einstieg oft sehr wild und wellig, so dass der Spor nur selten betauchbar ist. Aber wenn, dann freuen wir uns umso mehr. |
El Faro
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Direkt an den Salinen von Fuencaliente und dem "Faro", dem Leuchtturm von Fuencaliente, liegt der Playa del Faro.
Über den Strand finden wir einen bequemen Einstieg in eine felsige, belebte Bucht. Hier bekommen Anfänger schon im Flachen viel zu sehen, und die erfahreneren Taucher können weiter raus zu einer Höhle und weiter in die Tiefe gehen. Dieser südlichste Punkt der Insel kann schon mal starken Strömungen ausgesetzt sein, deshalb sind wir hier immer vorsichtig. |
La Bombilla - Latino-Charme im Westen
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Im kleinen, hübschen Fischerörtchen La Bombilla finden wir einen netten, unterhaltsamen Tauchplatz. Eine große Sandfläche führt zu einer weitläufigen Lavalandschaft, einer tiefen Steilwand und einem flach gelegenen verschlungenen Lavairrgarten mit kleinen Höhlen und Swim-throughs.
Ein guter Platz vor allem im Sommer, wenn eine Leiter den Einstieg leicht macht. |
Puerto Naos
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Am Riff von Puerto Naos lockt eine Wand, die sich von 10m Tiefe bis auf über 40m hinabzieht. Wir können uns hier in jeder beliebigen Tiefe tummeln und werden immer viel zu sehen haben: Ob es die schwarzen Korallen in der Tiefe oder die enorme Menge an Muränen und Trompetenfischen im Flachen sind, ob wir die Lavazungen hinab oder um die verrücktesten Felsformationen herumtauchen - jeder Tauchgang ist ein Erlebnis.
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Mit dem Boot zum neuen Vulkan
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Der Vulkan Tajogaite hat 2021 zwar entsetzlichen Schaden auf der Insel angerichtet, dabei ist aber auc ein neuer Tauchplatz entstanden. Wo die Lava ins Meer geflossen ist, können wir heute beobachten, wie sich dieses ganz neue Stück Unterwasserlandschaft entwickelt, und wiejedes mal ein bisschen mehr und andere Tiere dort anzutreffen sind.
Der Tauchplatz ist nur mit dem Boot zu erreichen, wir steuern ihn deshalb nur dann an, wenn wir ausreichend interessierte Taucher haben, um diesen besonderen Tagesausflug anzubieten. |
Charco Verde - Torbögen satt
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Direkt beim Naturschutzgebiet auf der Westseite gelegen, kann man Charco Verde mit seinen Torbögen am besten mit einem Boot erreichen - ein perfekter zweiter Tauchgang vor oder nach der neuen Fajana.
Mehrere imposante Torbögen liegen in einer moderaten Tiefe von 14-18 Metern, allein hier kann man den ganzen Tauchgang nach Riffhummern und Garnelen suchen und oben mit den tausenden Meerpfauen spielen. Wie überall auf der Insel geht es dahinter natürlich auch ordentlich weiter runter.... |
Los Cancajos
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Von den verschiedenen Einstiegen aus können wir hier problemlos mehrere verschiedene Tauchgänge durchführen, ohne dass sich etwas wiederholt.
Immer wieder schön ist die fischreiche Gegend um die "Kralle", einem besonders markanten Lavafelsen auf etwa 20 Metern. Etwas tiefer, aber auf knapp 30 Metern noch leicht zu erreichen ist das "Mini-Riff" am Flugzeugflügel, ein Spot, der fast immer eine Überraschung birgt. Und im Flachen bietet sich eine Tour durch den wunderschönen Canyon und zum bunt bewachsenen Märchenwald an. Auf der rechten Seite finden wir die Kapellenhöhle, ein flacher, breiter Lavatunnel, in dem man sogar auftauchen kann. Die Höhle ist voll mit kleinen Garnelen, und an der Decke krabbeln Krebse, die wir im Schein der Lampen anschauen können. Etwas weiter ziehen sich von Canyons durchzogene Lavaströme hinab in die Tiefe. Spektakulär für erfahrene Taucher sind die Felder von roten Gorgonien und der Wald aus Schwarzen Korallen. Im Inneren der Bucht können wir, geschützt durch die Wellenbrecher, in aller Ruhe im Flachen Fische beobachten und Kurse durchführen. |
La Bajita: Rochen und mehr
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Der Tauchplatz La Bahita liegt in einem kleinen Ort am Flughafen. Über eine Fischerrampe oder eine Leiter kommen wir in eine Zone, die wegen der großen Sandflächen gerne von Rochen besucht wird. Die verstreut liegenden Felsformationen laden zum Stöbern zwischen den Steinen ein - es gibt immer wieder etwas zu entdecken.
Ganz in der Nähe ist noch ein weiterer Einstieg, El Fraile, an dem wir durch eine verwunschene Lavalandschaft gleiten und in die Bucht von La Bahita zurücktauchen können. |
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La Salemera: Lecker tauchen
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Auch an der Ostküste liegt der Leuchtturm von La Salemera, daneben ein hübscher Strand - und vor allem einer der bekanntesten Kioskos auf der Insel. Hier trifft man sich am Wochenende, um Fisch zu schlemmen, und natürlich dürfen auch Besucher der Insel vorbeikommen. Nach dem Tauchen lässt es sich hier noch einen Moment verweilen - aber auch unter Wasser lohnt sich ein Besuch. Heller Sand und eine mit unglaublich vielen Goldschwämmen bewachsene Wand, ganz flach dann einige Torbögen bilden die Choreografie eines schönen Landschaftstauchgangs. Fisch... nun ja... der wurde wohl gerade gegessen....
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Tauchführer La Palma
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Begleite eine Expedition zu sämtlichen Spots rund um La Palma - in dem neuen Tauchführer findest du Beschreibungen zu allen Tauchplätzen, Geschichten rund ums Tauchen und Informationen über die wichtigsten Spezies. Eine schöne Lektüre als Einstimmung auf den Urlaub.
Geschrieben von Oceanografica, und finanziert vom Cabildo de La Palma - Danke! |
Tauchplatzkarten
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